Gut zu wissen!_ALTE VERSION

Was sind eigentlich die „BIG FIVE“?

Die großen Fünf
Als Big Five (engl. für „große Fünf“) bezeichneten Großwildjäger früher fünf bestimmte Tiere in Afrika. Gemeint waren Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Die Auswahl bezog sich dabei nicht in erster Linie auf die Körpergröße der Tiere, sondern vorwiegend auf die Schwierigkeiten und Gefahren bei der Jagd auf sie. Die „großen Fünf“ sind heute beispielsweise in Südafrika, Kania, Simbabwe, Namibia, Tansania und Botswana anzutreffen. Big-Five-Safaris in diese Länder sind mittlerweile unblutige touristische Ausflüge in die „Wildnis“, bei denen die Tiere beobachtet und fotografiert werden.

 

Wüstenfeeling pur in Marokko!Sind Wüsten trocken?
Wer an Wüsten denkt, hat oft die Sahara mit ihren riesigen Sanddünen vor Augen. Doch muss eine Wüste gar nicht unbedingt trocken sein. Die größte Wüste der Welt zum Beispiel besteht fast nur aus Wasser! Wie das sein kann? Es gibt neben den wasserarmen Wüsten wie der Sahara auch Eiswüsten. Und die größte davon ist die Antarktis! Wer hier lebt, muss sich anpassen. Deshalb haben beispielsweise Pinguine eine dicke Speckschicht unter ihren Federn, damit Sie auch ja nicht frieren.

 

 

Jurte in XinjiangWas ist eine Jurte?
Eine Jurte ist ein besonderes Zelt. Es wird vor allem von Nomaden in den westlichen Teilen Asiens genutzt. Leider gibt es heutzutage immer weniger Nomaden, die in Jurten leben, aber in der Mongolei, in Kasachstan und in Kirgistan trifft man sie noch! Die Jurte besteht aus einem kreisrunden Gerüst aus Holz, welches mit Stoff überzogen wird. Für den Auf- und Abbau brauchen Geübte ungefähr eine Stunde und zusammengepackt kann man die Jurte gut auf Kamelen oder Jeeps mitnehmen. In der Jurte spielt sich das gesamte Leben ab: Schlafen, Kochen, Feste feiern – all das ist trotz des begrenzten Platzes möglich!

 

 

Eine Dhau - ursprünglich gebaut ohne Nägel oder LeimWer war Sinbad der Seefahrer?

Sinbad der Seefahrer ist die Hauptfigur aus einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Er lebt in Bagdad und ist sehr wohlhabend. Jedoch war das nicht immer so und da er weiß, wie es sich anfühlt in Not und Armut zu leben, lädt er seinen Namensvetter Sinbad den Lastenträger in sein Haus ein, bewirtet ihn und erzählt ihm die Geschichten seiner sieben Reisen. Diese sind sehr abenteuerlich, immer wieder entkommt Sinbad der Seefahrer durch List und Geschick knapp dem Tod. Lest die Geschichte doch einmal selbst oder noch besser: lasst sie Euch abends vorlesen!

Hier könnt ihr das Buch kaufen:
Sindbad der Seefahrer – Nacherzählung aus Tausend und einer Nacht

 

Welche Tiere leben auf den Galapagos-Inseln?
Die Galapagos-Inseln sind am Äquator und gehören zu Ecuador. Allerding liegen Sie ziemlich weit weg von dem Land. Denn Sie liegen ca. 1000 km vor der Küste. Da sie so weit entfernt vom Festland sind, hatten die Tiere und Pflanzen die Möglichkeit, sich ganz eigenständig zu entwickeln. Und deshalb gibt es auf den Galapagos-Inseln Tiere und Pflanzen, die es sonst nirgendwo anders auf der Welt gibt. Und sogar richtig viele: über 40%! Sehr bekannt ist die riesige Galapagos-Schildkröte. Und ein beliebtes Fotomotiv sind die Blaufußtölpel. Wie der Name schon sagt, haben diese ganz blaue Füße. Das sieht wirklich lustig aus, als wären sie durch einen blauen Farbtopf gewatschelt.

 

 

Wasserfall Pailon del Diablo bei BañosWie entstehen Wasserfälle und gibt es besonders verrückte?
Meistens fließen Flüsse gemütlich bergab durch die Landschaft. Manchmal passiert es jedoch, dass diese Ruhe urplötzlich durchbrochen wird. Und zwar, wenn im Boden auf einmal eine Kante ist, die nach unten abfällt. Dann hört das Wasser plötzlich auf zu fließen und geht in den freien Fall über – ein Wasserfall entsteht. Der höchste Wasserfall der Erde ist der Salto del Angel in Venezuela. Die höchste Stufe ist 807 m hoch – da fliegen die Wassertropfen eine ganze Weile durch die Luft, bis sie sich wieder unten sammeln! Auf vielen unserer Familien-Reisen könnt ihr tolle Wasserfälle besuchen – fragt uns einfach, auf welchen Reisen das möglich ist!

 

Nordlichter über dem Norden NorwegensWo und wann sind Polarlichter zusehen?
Polarlichter, auch Nordlichter genannt, treten vor allem in Skandinavien, Nord-Schottland, Island, Grönland, Kanada, Alaska und Nordsibirien auf. Doch warum sieht man sie meist dort? Das hängt mit ihrer Entstehung zusammen. Wenn die Sonne scheint, sendet sie elektrisch geladene Teilchen (Elektronen und Protonen) aus, den sogenannten Sonnenwind. Sobald diese Teilchen die Erdatmosphäre erreichen, treffen Sie dort in den oberen Schichten auf Gasmoleküle. Bei dem Zusammenstoß beginnen diese Moleküle zu leuchten. Da in den Polarregionen das Magnetfeld senkrecht zur Erdatmosphäre steht, haben es die Teilchen dort einfacher in die Atmosphäre zu gelangen. Und genau deshalb leuchtet es dort besonders schön! Anders als es ihr Name sagt, kommen die Nordlichter auch auf der Südhalbkugel vor. Es wurden zum Beispiel auch schon in Griechenland Polarlichter gesehen, aber das kommt sehr selten vor.

Ein tolles Buch, das hoch im Norden spielt und in dem auch die Nordlichter beschrieben werden, ist „Der Goldene Kompass“ von Philip Pullmann.
Hier gibt es das Buch!

Das Buch ist Teil einer Trilogie und ein Band ist spannender als der Nächste!
Hier könnt ihr die Reihe kaufen: Schuber: „Der Goldene Kompass“, „Das Magische Messer“ und „Das Bernstein-Teleskop“